Uwe und Moritz Beth

Moselwein mit Herkunft,
Charakter & Handschrift.

Seit Generationen in Kröv.
Für immer im Wein.

Über Moselpirat · Est. 2016

Piraten gab es an der Mosel nie. Bis jetzt.

Die Geschichte einer Idee, die nur ein Spaß sein sollte – und heute in Flaschen die Mosel hinauf und hinunter segelt.

  1. IEin Fluss voller Schiffe
  2. IIAlles begann mit einem T‑Shirt
  3. IIIDie Beute
  4. IVDer Sturm
  5. VNeuer Rumpf, gleicher Kurs
I

Kapitel I · 18. Jahrhundert

Ein Fluss voller Schiffe

Machen wir uns nichts vor: Kein Freibeuter hat je die Mosel unsicher gemacht. Keine Enterhaken an den Weinbergsmauern, keine vergrabenen Schätze unter den Schieferhängen. Aber Schiffe – die gab es. Und zwar reichlich.

Schon im 18. Jahrhundert trugen Kähne den Moselwein flussabwärts, und rund um Traben-Trarbach wurde die Schifffahrt zur Lebensader des Weinhandels. Um 1900 nannte man die Stadt in einem Atemzug mit Bordeaux. Fass um Fass verließ die Mosel, bestimmt für Tische in aller Welt.

Wer abends am Ufer steht und sich diese Zeit vorstellt – beladene Schiffe, Rufe an der Anlegestelle, Fernweh in der Luft –, versteht, warum ein Pirat hier gar nicht so fehl am Platz ist. Er ist nur ein bisschen spät dran.

  1. 16. Jh.Der rote Weinbergpfirsich wächst an den Steilhängen der Mosel.
  2. 18. Jh.Die Schifffahrt wird zum Motor des Moselweinhandels.
  3. Um 1900Traben-Trarbach zählt neben Bordeaux zu den großen Weinhandelsplätzen.
II

Kapitel II · 2016

Alles begann mit einem T-Shirt

Große Marken haben große Gründungsmythen. Unsere nicht. Am Anfang stand ein Geschenk: ein T-Shirt für ein Kind. Darauf ein Totenkopf mit gekreuzten Knochen und ein Wort, das hängen bleiben sollte – Moselpirat.

Das Shirt sollte ein Einzelstück bleiben. Doch wer es sah, wollte auch eins. Aus dem Motiv wurde eine kleine Kollektion, aus der Kollektion eine Frage: Was, wenn der Moselpirat nicht nur auf Stoff, sondern auch im Glas zu Hause wäre?

Ein Pirat braucht ein Schiff, eine Crew – und etwas Gutes in der Pulle.

Also haben wir dem Namen einen Geschmack gegeben. Die Regel stand von Anfang an fest: Tradition der Mosel ja, Staub und Schwere nein. Dafür eine ordentliche Ladung Freigeist – und Flaschen, die auf keinem Tisch unbemerkt bleiben.

III

Kapitel III · Die Beute

Mosel trifft Weltmeere

Jeder gute Pirat kennt zwei Arten von Schätzen: die, die vor der eigenen Haustür liegen, und die, die man von weit her mitbringt. Genau so sind unsere fünf Pullen entstanden – halb Heimathafen, halb Übersee.

Heimathafen

Der rote Weinbergpfirsich

Klein, unscheinbar, wild im Aroma. Er wächst seit Jahrhunderten zwischen den Reben – ein Schatz, den viele übersehen. Wir nicht.

Bloody PeachGinny Peach

Heimathafen

Die Königin der Hänge

Riesling ist die Seele der Steillagen: Aprikose, Pfirsich, Zitrus und eine Säure, die wach hält. Wir haben ihn in Likör verwandelt.

Golden Pearl

Übersee

Fracht aus fernen Häfen

Schottischer Whisky mit Honig und Vanille, Rum mit Tonkabohne – so wie früher Waren aus aller Welt über die Flüsse kamen.

Pirates HoneymoonTonCapitano

IV

Kapitel IV · Sommer 2024

Der Sturm

Jahrelang war sie unser Markenzeichen: die gläserne Totenkopfflasche. Man erkannte den Moselpirat im Regal auf zehn Meter Entfernung. Und in manchen Pullen funkelte es sogar – ein Glitzer, der jeden Schluck ein bisschen nach Schatz aussehen ließ.

Dann, im Sommer 2024, zog Sturm auf. Genau dieses Flaschendesign ist durch ein Patent geschützt – ab dem 31. Dezember 2025 durften wir es nicht mehr verwenden. Fast zur selben Zeit änderten sich die EU-Regeln für Lebensmittelzusatzstoffe. Auch der Glitzer musste von Bord.

Aus dem Logbuch

Zwei Dinge verloren, die jeder mit uns verbindet. Kurs trotzdem halten. Worauf es ankommt, war nie das Glas – sondern das, was drin ist.

Position: Mosel · Wetter: stürmisch · Stimmung: trotzig
V

Kapitel V · Relaunch 2025

Neuer Rumpf, gleicher Kurs

Ein Pirat, der sein Schiff verliert, jammert nicht. Er baut ein neues. 2025 lief der Moselpirat mit einer eigens entworfenen Flasche vom Stapel: moderne Form, traditionelle Elemente und eine Herkunft, die man deutlicher sieht als je zuvor.

Der Totenkopf ist geblieben – er sitzt jetzt auf dem Etikett, dort, wo ein Wappen hingehört. Und das Wichtigste hat den Sturm unbeschadet überstanden: der Geschmack.

Über Bord gegangen

  • Die alte Totenkopfflasche
  • Der Glitzer im Likör

An Bord geblieben

  • Der Moselpirat-Geschmack
  • Der Totenkopf – jetzt auf dem Etikett
  • Weinbergpfirsich und Riesling von der Mosel

Der Kodex

Woran sich die Crew hält

Echte Piraten hatten ihren Kodex. Wir haben unseren auch – kurz, ehrlich und ohne Kleingedrucktes.

  1. Abenteuer vor Langeweile

    Genuss darf überraschen. Ein Likör muss nicht altbacken sein, ein Geschenk nicht beliebig.

  2. Inhalt vor Flagge

    Eine auffällige Flasche ist nur so gut wie das, was drin ist.

  3. Nie vergessen, woher

    Der Heimathafen ist die Mosel. Ihre Früchte, Reben und Geschichten fahren in jeder Pulle mit.

  4. Sturm ändert nicht den Kurs

    Flaschen können wechseln. Haltung nicht.

  5. Geteilte Beute schmeckt besser

    Gemacht für Runden, lange Abende und Momente, von denen man noch lange erzählt.

Das Motto

Vogelfrei und Spaß dabei!

Alle Pullen entdecken Zu den Piraten-Truhen
Gründung des Weinhaus  beth Historie

Gründung

Ein großer Anfang

Unser Gründer, Vater und Großvater setzte 1970 den Grundstein für unseren ganzen Stolz. Im Zuge der sogenannten Aussiedlung wurde das Weingut im Herzen von Kröv auf den Kröver Berghof verlegt. Zur damaligen Zeit ein großer Schritt, der Mut und Unternehmergeist bedurfte.
Heute ist der Berghof nicht nur das Zuhause unseres Weinkellers, hier oben steht unsere Brennerei, unsere Weinabfüllanlage und bietet Raum für Weinproben.

Weinhaus Beth heute